| Stromabwärts treiben Flöße und Schiffe aus Holz mit
ihren Ladungen und sie werden am Ankunftsort fast immer zerlegt und
verkauft. Die größeren Boote werden aber dessen mit Pferden, den
genannten Treidelzügen wieder stromaufwärts geschleppt. Diese
Methode ist beschwerlich und aufwendig für Tier und Mensch. Es wurde
immer bewusster, dass die Beförderung der Holzschiffe gegen den
Strom, durch das Anwachsen des Verkehrs immer größere
Schwierigkeiten machte. Man ist deshalb bemüht, zweckmäßige Methoden
zur Beförderung auf der Donau für die Schifffahrt zu finden. Um
1900 wurde der letzte Schiffzug stromaufwärts gezogen. Der erste
Donaudampfer wurde in Wien 1812 in Betrieb genommen. 1829 wurde die
erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft gegründet. Die Schiffe
wurden schneller.
Die Donau war nutzbar für jedermann, doch jedes Uferland nahm
Handelzölle. Zusammengefasst wurde das Recht auf freien Handel 1856
im Pariser Frieden. Gegründet wurde die Europäische Donaukommission.
Auf der Belgrader Konferenz wurde am 18.08.1948 erneut das Recht
festgelegt, dass auf der Donau das Befahren der Schiffe aller
Flaggen erlaubt ist. Das Befahren von Kriegsschiffen fremder Flaggen
wurde aber untersagt. Durch die intern. Donaukommission wird diese
Erhaltung der Regeln überwacht.
In der heutigen Zeit wird die Donau von unterschiedlichen
Schiffstypen befahren, z.B. Kreuzfahrtschiffe, Ausflugsschiffe,
Frachtschiffe, Containerschiffe usw.
An der Donau befinden sich 18 Schleusen
- Bad Abbach
- Regensburg
- Geistling
- Straubing
- Kachlet
- Jochenstein
- Aschach
- Ottensheim
- Abwinden
- Wallsee
- Persenbeug
- Melk
- Altenwörth
- Greifenstein
- Freudenau
- Gabcikovo
- Eisernes Tor I
(Djerdap I)
- Eisernes Tor II
(Djerdap II)
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Am Schwarzmeerkanal befinden sich 2 Schleusen
- Cernovada
- Agigea (Constanta)
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