Donauschifffahrt Passau


23.04.2018 - 11:16 

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Geschichte Donauschifffahrt


 
Die Donau hat im Handel mit Fellen, Salz, Bernstein und Metallen eine besondere Stellung in vorgeschichtlicher Zeit als Verkehrsweg eingenommen. Gesteigert hat sich ihre Bedeutung beträchtlich mit der Ausdehnung des römischen Imperiums. Über diesen Weg wurden die Stützpunkte der Römer an der Nordgrenze versorgt. Der Donauverkehr kommt während der Völkerwanderung nicht zum Erliegen. Sie bleibt die einzige leistungsfähige Verbindung zu West-Ost, nach dem die Römerstraßen verfallen sind. Die Donau ist Hauptachse des Fernhandels im Mittelalter nach Indien und Griechenland.

Zur Abwicklung der Handelsgeschäfte treffen im Donauraum Kaufleute zusammen. Unterbrochen wird diese Entwicklung erst, nach der Eroberung von Konstantinopel durch die Türken, als diese die mittlere Donau absperren. Für den lokalen Handel bleibt der Schiffsweg dennoch sehr wichtig. Auf dem Donauweg werden die Truppen Österreichs, während der Türkenkriege mit Nachschub versorgt. Der Schiffsverkehr ändert sich hinsichtlich der technischen  Abwicklung in diesem Jahrhundert nur wenig.

Stromabwärts treiben Flöße und Schiffe aus Holz mit ihren Ladungen und sie werden am Ankunftsort fast immer zerlegt und verkauft. Die größeren Boote werden aber dessen mit Pferden, den genannten Treidelzügen wieder stromaufwärts geschleppt. Diese Methode ist beschwerlich und aufwendig für Tier und Mensch. Es wurde immer bewusster, dass die Beförderung der Holzschiffe gegen den Strom, durch das Anwachsen des Verkehrs immer größere Schwierigkeiten machte. Man ist deshalb bemüht, zweckmäßige Methoden zur Beförderung auf der Donau für die Schifffahrt zu finden.

Um 1900 wurde der letzte Schiffzug stromaufwärts gezogen. Der erste Donaudampfer wurde in Wien 1812 in Betrieb genommen. 1829 wurde die erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft gegründet. Die Schiffe wurden schneller.

Die Donau war nutzbar für jedermann, doch jedes Uferland nahm Handelzölle. Zusammengefasst wurde das Recht auf freien Handel 1856 im Pariser Frieden. Gegründet wurde die Europäische Donaukommission. Auf der Belgrader Konferenz wurde am 18.08.1948 erneut das Recht festgelegt, dass auf der Donau das Befahren der Schiffe aller Flaggen erlaubt ist. Das Befahren von Kriegsschiffen fremder Flaggen wurde aber untersagt. Durch die intern. Donaukommission wird diese Erhaltung der Regeln überwacht.

In der heutigen Zeit wird die Donau von unterschiedlichen Schiffstypen befahren, z.B. Kreuzfahrtschiffe, Ausflugsschiffe, Frachtschiffe, Containerschiffe usw.

An der Donau befinden sich 18 Schleusen

  • Bad Abbach
  • Regensburg
  • Geistling
  • Straubing
  • Kachlet
  • Jochenstein
  • Aschach
  • Ottensheim
  • Abwinden
  • Wallsee
  • Persenbeug
  • Melk
  • Altenwörth
  • Greifenstein
  • Freudenau
  • Gabcikovo
  • Eisernes Tor I
    (Djerdap I)
  • Eisernes Tor II
    (Djerdap II)

 

Kraftwerk Jochenstein

Am Schwarzmeerkanal befinden sich 2 Schleusen

  • Cernovada
  • Agigea (Constanta)
 
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